Amtliches Publikationsorgan der Gemeinde Zollikon

Donnerstag, 14. August 2014

Neue Pächterin und alte Rezepte für das «Rössli»

Das Schöne liegt ihr: Neben dem Pflugstein in Erlenbach und der Rebe in Herrliberg eröffnet Jeannine Meili ihr drittes Restaurant. Sie ist die neue Pächterin des Gasthauses zum Rössli. Einen ersten Gruss aus der Küche gibt es bereits dieses Wochenende an der Chilbi.

Wenn es nach Jeannine Meili ginge, würde dieser Anfang anders lauten. Nicht sie kommt nach Zollikon, sondern vielmehr ihr Team und sie. Die Vollblutgastronomin, die sich an der Goldküste – und wohl auch darüber hinaus – schon längst einen Namen gemacht hat, nimmt sich zurück. Das Restaurant Pflugstein, dessen Gastgeberin sie seit zwölf Jahren ist und dessen oberen Stock sie zusammen mit ihrem 12-jährigen Sohn bewohnt, ist und bleibt ihr Hauptstandbein. «Doch Zollikon wird ebenfalls einen Pflugstein erhalten», verspricht sie und strahlt herzlich.

Seit über sechs Monaten sind die Türen des Gasthauses zum Rössli im einstigen Gesellenhaus in Zollikons Altstadt verschlossen. Vom Weggang des vormaligen Wirtepaars Ewa und Walter Schöpflin habe sie gehört, ohne sich gross Gedanken darüber zu machen, erzählt Jeannine Meili. Erst als der Bürgerverband Alt Zollikon BVAZ, seit 1998 Besitzer des geschichtsträchtigen Zolliker Gebäudes, auf sie zugekommen sei und sie angefragt habe, die Führung des «Rössli» zu übernehmen, entschloss sie sich, das Restaurant einmal anzuschauen. Und da sei es dann auch schon passiert. «Der Zauber hat mich sofort gepackt», schwärmt die 45-Jährige, das wunderschöne alte Haus habe sie mit seinem Charme sofort in den Bann gezogen. Und mit schönen alten Häusern kennt sich die Gastronomin bestens aus. Sowohl dem Riegelhaus aus dem 17. Jahrhundert in Herrliberg sowie dem Weinbauernhaus in Erlenbach aus 1750 hauchte sie neben der guten Küche auch mit ihrer liebevollen Einrichtung und Dekoration neue Leben ein.

 

Nur Hausgemachtes auf den Tisch

In Zollikon will Jeannine Meili  das Rad nicht neu erfinden. Das sei gar nicht nötig, sagt sie und ist überzeugt, genau das bieten zu können, was das «Rössli» braucht. «Ich habe das Potential und die Leute, die es für dieses gepflegte Ambiente braucht.» Mit gutbürgerlicher Küche, ergänzt mit leichteren, trendigeren Speisen, werden der Küchenchef Filipe Almeida und Jeannine Meili die Gäste in Zukunft verwöhnen. Alles frisch zubereitet und selbst gemacht: vom Brot über die Ravioli bis zur Crèmeschnitte. Letztere soll eine von Zollikons Spezialitäten werden – die Markenzeichen des Pflugsteins nämlich, der weitum bekannte Loup de Mer in der Salzkruste und das mächtige gebackene Wiener Schnitzel, sollen die Renner von Erlenbach bleiben.

Ihre drei Restaurants sieht sie nicht als gegenseitige Konkurrenz, sondern vielmehr als Ergänzung und willkommene Abwechslung: Ihre Gäste sollen ihre Qualität und Handschrift in verschiedenen Lokalen erfahren können, schliesslich wolle nicht immer in derselben Stube gespeist werden.

In Zollikon sieht Jeannine Meili aber auch noch andere Vorteile. Die Nähe zur Stadt empfindet sie als grossen Vorteil und Chance. «Zürich ist anynom, man kommt kaum an die Gäste heran. An der Goldküste müssen und dürfen wir es mit der Persönlichkeit machen.» Von ebendieser Persönlichkeit war auch Urs Thomann, Präsident des BZAV, angetan. Die neue Pächterin bezeichnet er als Idealbesetzung. Bei ihr stimme das Menschliche genauso wie das Konzeptionelle und Visionäre und sie brächte auch den erforderlichen Willen und den «Drive» mit, den es für das «Rössli» braucht. «Was lange währt, wird endlich gut», sagt er in Anspielung auf die unzähligen Anfragen, die der Verband erhalten habe. Die Anforderungen habe er aber bewusst hoch gestellt, vom Alter und der Erfahrung über die finanziellen Mittel sei ihnen die langfristige Perspektive ebenso ein Kriterium gewesen wie der Anspruch auf eine abwechslungsreiche, gutbürgerliche und etwas gehobene Küche.

 

Vorfreude wird an der Chilbi versüsst

Sich Zeit lassen, das tut sich auch die neue Gastgeberin. Die Neueröffnung ist auf Anfang November geplant. Und sie soll perfekt sein – von der sorgfältigen Einrichtung über die hübsch angerichteten Teller bis zum eingespielten Team, auch bei ihrer zwölften Restaurant-Eröffnung überlässt sie nichts dem Zufall. Das «Rössli» soll ein Treffpunkt für alle werden, eine einfachere Verpflegung über Mittag soll ebenso Platz haben wie gehobenes Dinieren. Vorgesehen ist zudem ein Café auf dem Rössliplatz vor dem Restaurant mit ungefähr 20 Plätzen, sagt Jeannine Meili, der bereits weitere Ideen im Kopf herumschwirren. So hat sie auch den gegenüberliegenden Gewölbekeller angemietet mit einem begehbaren Weinkeller im Hinterkopf. «Wir gehen nun alles Schritt um Schritt an», versucht sie ihren Tatendrang selbst etwas zu bremsen, ihr eigentlicher Antrieb sei ja in erster Linie derjenige der Starthilfe. So sicher ist sie sich, die Geschicke nach erfolgreichem Start weitgehend ihrem Team zu überlassen.

Ob Jeannine Meili und Team oder umgekehrt: Einen Vorgeschmack auf das «Rössli» unter neuen Fittichen erhalten die Zolliker bereits während den nächsten drei Tagen. Anlässlich der Chilbi werden auf dem Rössliplatz Eierschwämmlirisotto, Kalbsleberli mit Rösti, Flammkuchen sowie Ghackets mit Hörnli zubereitet. Und natürlich darf auch die neue Zolliker Spezialität nicht fehlen: die Crèmeschnitte. (mmw)

 

Die Zolliker Chilbi findet vom Samstag, 16. August bis Montag, 18. August rund um den Dorfplatz statt.

 

Freitag, 15. August 2014

Überrascht und überwältigt vom sicheren Leben in der Schweiz

Das erste Mal von der grossen Heimat in die Welt hinaus und in die kleine, feine Schweiz: Die 18-jährige Südafrikanerin Cecile Schroeder verbringt ein Jahr als Au-pair in Zollikon. Kennengelernt hat sie dabei ein für sie bis anhin fast unvorstellbares Leben. 

Bis vor neun Monaten kannte Cecile Schroeder genau eine Nation, nämlich diejenige am Kap der Guten Hoffnung, auf deren Wappen steht: «Verschiedene Völker vereint». Südafrika – der ethnisch vielfältigste Staat des afrikanischen Kontinents ist Heimat von rund 50 Millionen Menschen unterschiedlichster Abstammung. Mit seinen elf Landessprachen ist das Land nach Indien dasjenige mit den meisten offiziellen Sprachen der Welt. Die Region um das Kap gehört zu den drei Weltgegenden mit der grössten Artenvielfalt. Damit vermag die Regenbogennation viele zu begeistern.
Die junge Frau kennt aber auch die andere Seite ihrer Heimat. Das von Kriminalität, Korruption und Armut geprägte Land, das vor grossen Herausforderungen steht. Das Land, das sich auch 20 Jahre nach offizieller Abschaffung der Apartheid noch immer im Wandel befindet.
Aufgewachsen ist Cecile Schroeder im kleinen Ort Hartbeespoort, 40 Kilometer westlich von Pretoria, der Hauptstadt Südafrikas und ungefähr 65 Kilometer nordwestlich von Johannesburg, das mit über drei Millionen Einwohnern die grösste Stadt des Landes ist. Zusammen mit ihren Eltern, ihrem älteren Bruder und ihrer jüngeren Schwester, mit Schafen, Hühnern und sieben Hunden wuchs Cecile hier auf.

Bis vor neun Monaten konnte sich die 18-Jährige Frau nicht vorstellen, was es heisst, in einem Land zu leben, das sicher ist. In einem Land, in dem junge Erwachsene alleine in die Stadt gehen, am Abend unbeschwert um die Häuser ziehen und am Wochenende ausgedehnte Waldspaziergänge unternehmen. «Ich hatte ja keine Ahnung, was auf mich zukommt», lacht Cecile Schroeder herzhaft und erinnert sich zurück an den Moment, an dem sie das erste Mal einen Fuss auf europäischen Boden gesetzt hat. Noch nie zuvor war sie im Ausland. Zeit, sich darauf vorzubereiten, hatte sie keine. Zu sehr sei sie mit der Schule beschäftigt gewesen und der Frage aller Fragen, die Schulabgänger beschäftigt: Wie weiter? Die junge Frau wusste es nicht, sie hatte keine Ahnung, welche Studienrichtung sie einschlagen sollte. «Solange dir dein Berufswunsch nicht klar ist», habe ihr Vater sie ermahnt, «können wir dir auch kein Studium finanzieren.» Denn studieren ist teuer. Da habe sie den Entschluss gefasst, die Welt zu entdecken. Und zwar als Au-pair.

 

Unbekannte Freiheit
Neun Monate später sitzt sie in einem Restaurant im Zollikerberg und erzählt von ihren Eindrücken von der Schweiz. «Safe und beautiful», sind Wörter, die sie immer wieder benutzt, die sie schwärmen lassen. Schön sei zwar auch ihr Heimatland, die Landschaft atemberaubend, die Sonnenuntergänge spektakulär. Von der Sicherheit, wie sie in der Schweiz herrsche, könne aber keine Rede sein. Nie würde sie ihr Haus am Abend alleine verlassen oder käme es ihr in den Sinn, im Wald spazieren zu gehen. Auch tagsüber nicht. Die Kriminalität sei allgegenwärtig, die Korruption unkontrollierbar, die Arbeitslosigkeit gross. Auch den öffentlichen Verkehr, wenn man den denn als solchen bezeichnen könne, meidet sie. Züge und Trams kannte sie bis anhin kaum, in der Umgebung von Hartbeespoort verkehren vereinzelt Busse und vor allem Taxis. Letztere seien aber weder sicher noch dürfe davon ausgegangen werden, dass die Fahrer einen gültigen Fahrausweis besitzen.
Sich in der Schweiz zurechtzufinden, fiel der jungen Südafrikanerin zu Beginn schwer. Orientierungslos sei sie gewesen und voller Zweifel, ob sie jemals in der Lage sein würde, mit den hiesigen Fahrplänen zurechtzukommen. Heute besteigt sie jeden Morgen den Bus im Zollikerberg, um die Kinder ihrer Gastfamilie in die Krippe ins Dorf zu bringen. «Ein Klacks», schmunzelt sie.

 

Von Südafrika aus die Welt entdecken
Das sogenannte Taschengeld, das ein Au-pair in der Schweiz erhält, entspricht in Südafrika dem Gehalt eines ausgebildeten Lehrers. Für die 18-Jährige ein Haufen Geld. Sie erfüllt sich damit einen Traum, der sich mit dem einjährigen Aufenthalt in der Schweiz noch verstärkt hat. Den Traum, die Welt zu entdecken. Ihre Reiselust habe sie so richtig gepackt und führte sie nach Bern, Bellinzona und Appenzell, aber auch schon über die Grenze nach  Deutschland, Österreich, Frankreich und Italien. Auch Holland – ihre zweite Wunschdestination neben der Schweiz – hat sie besucht und ist begeistert: Fast schon habe sie sich ein wenig wie zu Hause gefühlt. Die Holländer empfand sie nicht nur als ausgesprochen freundlich, auch konnte sie sich von Beginn weg mühelos mit ihnen verständigen. Afrikaans, die Muttersprache der jungen Südafrikanerin, hat sich aus dem Niederländischen des 17. Jahrhunderts entwickelt, die beiden Sprachen klingen noch heute sehr ähnlich.

Die verbleibenden drei Monate, die Cecile noch als Au-pair in Zollikon verbringt, möchte sie noch nutzen, um einiges zu unternehmen, wofür die Zeit noch nicht gereicht hat. Im Zürichsee baden beispielsweise. Wenn ihr der See schon zu Füssen liege, müsse sie dies doch auch ausnützen, sagt sie und hofft auf angenehme Wassertemperaturen – am liebsten ähnliche wie im indischen Ozean, wo sie allerdings nur alle zwei Jahre schwimmen kann. Der Weg zum nächstgelegenen Strand in Durban benötige über sieben Stunden Autofahrt, Familienausflüge in dieser Länge lägen nicht häufig drin. Freuen auf zuhause, das tut sie sich aber trotz aller Vorzüge, die sie in Zollikon und der Schweiz habe kennenlernen dürfen. «Die Lebensqualität ist hier unglaublich hoch», sagt sie, «viel höher, als ich sie mir je hätte vorstellen können.» Dennoch gehört ihr Herz Südafrika, wo ihre Familie und ihre Freunde leben. Das Auslandjahr habe ihr aber gezeigt, wohin ihre Zukunft gehen soll: Die 18-Jährige möchte an der Universität in Pretoria «Business Management» studieren, zurzeit bereitet sie sich für die Aufnahmeprüfungen vor. Eine Arbeit zu finden, für die man reisen muss, ist das Ziel der jungen Südafrikanerin – in der (guten) Hoffnung, dass die Geschäftsreisen bisweilen auch in die Schweiz führen werden. (mmw)

 

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Donnerstag, 14. August 2014

Neue Pächterin und alte Rezepte für das «Rössli»

Das Schöne liegt ihr: Neben dem Pflugstein in Erlenbach und der Rebe in Herrliberg eröffnet Jeannine Meili ihr drittes Restaurant. Sie ist die neue Pächterin des Gasthauses zum Rössli. Einen ersten Gruss aus der Küche gibt es bereits dieses Wochenende an der Chilbi.

Wenn es nach Jeannine Meili ginge, würde dieser Anfang anders lauten. Nicht sie kommt nach Zollikon, sondern vielmehr ihr Team und sie. Die Vollblutgastronomin, die sich an der Goldküste – und wohl auch darüber hinaus – schon längst einen Namen gemacht hat, nimmt sich zurück. Das Restaurant Pflugstein, dessen Gastgeberin sie seit zwölf Jahren ist und dessen oberen Stock sie zusammen mit ihrem 12-jährigen Sohn bewohnt, ist und bleibt ihr Hauptstandbein. «Doch Zollikon wird ebenfalls einen Pflugstein erhalten», verspricht sie und strahlt herzlich.

Seit über sechs Monaten sind die Türen des Gasthauses zum Rössli im einstigen Gesellenhaus in Zollikons Altstadt verschlossen. Vom Weggang des vormaligen Wirtepaars Ewa und Walter Schöpflin habe sie gehört, ohne sich gross Gedanken darüber zu machen, erzählt Jeannine Meili. Erst als der Bürgerverband Alt Zollikon BVAZ, seit 1998 Besitzer des geschichtsträchtigen Zolliker Gebäudes, auf sie zugekommen sei und sie angefragt habe, die Führung des «Rössli» zu übernehmen, entschloss sie sich, das Restaurant einmal anzuschauen. Und da sei es dann auch schon passiert. «Der Zauber hat mich sofort gepackt», schwärmt die 45-Jährige, das wunderschöne alte Haus habe sie mit seinem Charme sofort in den Bann gezogen. Und mit schönen alten Häusern kennt sich die Gastronomin bestens aus. Sowohl dem Riegelhaus aus dem 17. Jahrhundert in Herrliberg sowie dem Weinbauernhaus in Erlenbach aus 1750 hauchte sie neben der guten Küche auch mit ihrer liebevollen Einrichtung und Dekoration neue Leben ein.

 

Nur Hausgemachtes auf den Tisch

In Zollikon will Jeannine Meili  das Rad nicht neu erfinden. Das sei gar nicht nötig, sagt sie und ist überzeugt, genau das bieten zu können, was das «Rössli» braucht. «Ich habe das Potential und die Leute, die es für dieses gepflegte Ambiente braucht.» Mit gutbürgerlicher Küche, ergänzt mit leichteren, trendigeren Speisen, werden der Küchenchef Filipe Almeida und Jeannine Meili die Gäste in Zukunft verwöhnen. Alles frisch zubereitet und selbst gemacht: vom Brot über die Ravioli bis zur Crèmeschnitte. Letztere soll eine von Zollikons Spezialitäten werden – die Markenzeichen des Pflugsteins nämlich, der weitum bekannte Loup de Mer in der Salzkruste und das mächtige gebackene Wiener Schnitzel, sollen die Renner von Erlenbach bleiben.

Ihre drei Restaurants sieht sie nicht als gegenseitige Konkurrenz, sondern vielmehr als Ergänzung und willkommene Abwechslung: Ihre Gäste sollen ihre Qualität und Handschrift in verschiedenen Lokalen erfahren können, schliesslich wolle nicht immer in derselben Stube gespeist werden.

In Zollikon sieht Jeannine Meili aber auch noch andere Vorteile. Die Nähe zur Stadt empfindet sie als grossen Vorteil und Chance. «Zürich ist anynom, man kommt kaum an die Gäste heran. An der Goldküste müssen und dürfen wir es mit der Persönlichkeit machen.» Von ebendieser Persönlichkeit war auch Urs Thomann, Präsident des BZAV, angetan. Die neue Pächterin bezeichnet er als Idealbesetzung. Bei ihr stimme das Menschliche genauso wie das Konzeptionelle und Visionäre und sie brächte auch den erforderlichen Willen und den «Drive» mit, den es für das «Rössli» braucht. «Was lange währt, wird endlich gut», sagt er in Anspielung auf die unzähligen Anfragen, die der Verband erhalten habe. Die Anforderungen habe er aber bewusst hoch gestellt, vom Alter und der Erfahrung über die finanziellen Mittel sei ihnen die langfristige Perspektive ebenso ein Kriterium gewesen wie der Anspruch auf eine abwechslungsreiche, gutbürgerliche und etwas gehobene Küche.

 

Vorfreude wird an der Chilbi versüsst

Sich Zeit lassen, das tut sich auch die neue Gastgeberin. Die Neueröffnung ist auf Anfang November geplant. Und sie soll perfekt sein – von der sorgfältigen Einrichtung über die hübsch angerichteten Teller bis zum eingespielten Team, auch bei ihrer zwölften Restaurant-Eröffnung überlässt sie nichts dem Zufall. Das «Rössli» soll ein Treffpunkt für alle werden, eine einfachere Verpflegung über Mittag soll ebenso Platz haben wie gehobenes Dinieren. Vorgesehen ist zudem ein Café auf dem Rössliplatz vor dem Restaurant mit ungefähr 20 Plätzen, sagt Jeannine Meili, der bereits weitere Ideen im Kopf herumschwirren. So hat sie auch den gegenüberliegenden Gewölbekeller angemietet mit einem begehbaren Weinkeller im Hinterkopf. «Wir gehen nun alles Schritt um Schritt an», versucht sie ihren Tatendrang selbst etwas zu bremsen, ihr eigentlicher Antrieb sei ja in erster Linie derjenige der Starthilfe. So sicher ist sie sich, die Geschicke nach erfolgreichem Start weitgehend ihrem Team zu überlassen.

Ob Jeannine Meili und Team oder umgekehrt: Einen Vorgeschmack auf das «Rössli» unter neuen Fittichen erhalten die Zolliker bereits während den nächsten drei Tagen. Anlässlich der Chilbi werden auf dem Rössliplatz Eierschwämmlirisotto, Kalbsleberli mit Rösti, Flammkuchen sowie Ghackets mit Hörnli zubereitet. Und natürlich darf auch die neue Zolliker Spezialität nicht fehlen: die Crèmeschnitte. (mmw)

 

Die Zolliker Chilbi findet vom Samstag, 16. August bis Montag, 18. August rund um den Dorfplatz statt.

 

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