Amtliches Publikationsorgan der Gemeinde Zollikon

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Freitag, 5. Juli 2013

Von der Leichtathletik zum Triathlon

 

Martin Frei hätte nie gedacht, dass er einmal einen Triathlon bestreitet. Ein Sponsorenbeitrag seines früheren Arbeitgebers brachte ihn dazu, am Ironman mitzumachen. Seit da ist Triathlon die Leidenschaft des 51-jährigen Zollikers.

 

Am 22. Juni wurde erstmals der Swissman-Xtreme-Triathlon ausgetragen. Lediglich 53 ausgewählte Sportler durften an den Start. Mit dabei war auch Martin Frei.

Dem Xtreme-Triathlon gehen einige Jahre Erfahrung und Training voraus. Martin Frei machte schon immer Sport. Früher habe er Leichtathletik gemacht und ab und zu Squash gespielt. Martin Frei hat lange bei der Post gearbeitet. Als diese dann Hauptsponsor am Ironman Switzerland war, meinte der damalige OK-Präsident Martin Koller, alle Mitarbeiter der Post dürften gratis Starten. «Da war ich noch der Meinung, dass Triathleten alle wahnsinnig seien», meint Martin Frei lachend. «Verletzungsbedingt konnte ich zu dieser Zeit so oder so nicht am Ironman starten», ergänzt Martin Frei. Irgendwie hat ihn die Idee aber nicht mehr losgelassen. Da er im Schwimmen nicht der Beste war, besuchte er im Jahr darauf einen Schwimmkurs, um besser Crawlen zu lernen. Die richtige Wasserlage, die Ausdauer und den Schwimmstil musste er erst lernen. «Natürlich konnte ich schwimmen. Ich bin in Zollikon aufgewachsen und war schon als Kind oft im und am See. Aber etwas plantschen ist halt nicht das Gleiche», meint Martin Frei. Seine Erfahrungen im Sport gibt Martin Frei auch weiter. So betreut er beispielsweise eine Laufgruppe aus Zollikon.

 

Von der Post zum Coach

Martin Frei ist in Zollikon aufgewachsen und ist hier zur Schule gegangen. Nach der Sekundarschule besuchte er die Verkehrsschule, welche zwei Jahre dauerte. Die Verkehrsschule besuchten früher alle, die bei der Post, der Bahn, bei der Swissair, am Zoll oder im Reisebüro arbeiten wollten. Danach startete er seine Lehre bei der Post als Betriebssekretär. «Das ist heute das KV bei der Post», erklärt Martin Frei.

In verschiedenen Positionen, unter anderem im Personalwesen, als Führungsverantwortlicher auf der Linie oder in der Direktionsabteilung setzte Martin Frei seine Karriere bei der Post fort. Dort lernte er auch seine Frau Ursula kennen. Gemeinsam haben sie zwei Kinder. Seit fünf Jahren ist Martin Frei nun selbstständig. Er absolvierte eine Ausbildung zum «Master in Coaching» an der Fachhochschule in Olten. Mit seiner Firma «Calis Coaching», abgeleitet vom lateinischen Callis, was so viel wie Pfad oder Fährte bedeutet, begleitet er Menschen in den verschiedensten Lebenslagen. Er coacht, gibt Mental Training, bietet Outdoortraining an und vieles mehr. Dies auch für Firmen. Die Post ist sein grösster Kunde. So verbindet ihn immer noch viel mit seinem ehemaligen Arbeitgeber. (fh)

 

Lesen Sie den ausführlichen Bericht im aktuellen «Zolliker Bote» vom 5.Juli 2013.

 

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Freitag, 5. Juli 2013

Stets auf Achse

Individueller Förderunterricht im Kindergarten ist für den Schulerfolg vieler Kinder wesentlich. «Heilpädagogische Förderung», «Logopädie» und «Deutsch als Fremdsprache» werden im Zollikerberg von Störlehrerinnen unterrichtet. Das heisst, die Lehrerinnen reisen von Kindergarten zu Kindergarten und unterrichten vor Ort, um den Kindern lange Wege zu ersparen.

Hohfuren, Neuacker und Hasenbart, so heissen die drei Kindergärten im Zollikerberg.

Anna Zollinger, Esther Frey und Sabine Eckstein heissen die drei Fachlehrerinnen, die zwischen den drei Häusern hin und her pendeln, um Deutsch als Zweitsprache, Logopädie und Heilpädagogische Unterstützung zu unterrichten. Zu Fuss ginge dies zu lange, die Wege zwischen den einzelnen Kindergärten betragen zwischen 450 und 1400 Metern. Mit dem Auto geht es gut, ein Parkplatz ist vorhanden. Das Schulmaterial tragen die Fachkräfte in Körben mit sich.

Im Kindergarten gehören sie zum Alltagsbild. Die Kinder sind sich gewohnt, dass sie hereinkommen und die speziell zu fördernden Kinder für kurze Sequenzen aus den Lektionen holen, einzeln oder gruppenweise, je nach Bedürfnis. Das funktioniert störungsfrei.

Im Hohfuren unterrichten sie im Vorraum – in der Garderobe sozusagen. Im Hasenbart wird die Lektion in der Küche abgehalten. Im Neuacker haben sich die Fachlehrerinnen im Keller einen Raum eingerichtet. Er ist nicht gross, er muss auch im Sommer geheizt werden und hat bloss ein ganz kleines Fenster auf drei Metern Höhe. Doch der Raum gehört den dreien. Sie müssen

ihn nicht jedes Mal spurlos verlassen. Sie verfügen über eine Matratze, ein paar Kissen, ein Tischchen, ein paar Stühle und ein kleines Gestell mit Material, die vor Ort bleiben.

Die Heilpädagogin Sabine Eckstein ist zu Fuss und mit Rucksack zwischen den Kindergärten unterwegs. Ihr Stundenplan erlaubt dies. «Doch ich werde mir bald ein Fahrrad zu tun», sagt sie, «das wäre schon besser.»

 

Im Mittelpunkt steht das Kind

 

Für die Kinder ist es tatsächlich ideal, dass sie für ihren Förderunterricht nicht den Weg ins Schulhaus auf sich nehmen müssen. So verlieren sie keine Zeit durch einen langen Weg, verpassen weniger des normalen Unterrichts. «Und ist mal eines krank, ist die Stunde nicht verloren, dann kommt ein anderes ausnahmsweise doppelt dran», sagt Anna Zollinger.

Die Fachlehrerinnen und Kindergärtnerinnen sind flexibel und unkompliziert.

«Es ist, wie es ist», sagen sie unisono. Natürlich hätten sie gerne einen festen Raum, natürlich wäre es einfacher, sie müssten den Ort nicht ständig wechseln, ihr Unterrichtsmaterial nicht ständig mit sich tragen. Natürlich wäre es angenehm, in der Pause einen Kaffee zu trinken und mit den Kolleginnen zu plaudern, anstatt ins Auto zu sitzen. Doch in erster Linie ist es für alle drei selbstverständlich, dass das Kind im Mittelpunkt steht. Und da nun halt entweder sie oder die Kinder den Weg auf sich nehmen müssen, stellen sie die Frage nicht nach dem «Wer nun?» – sie übernehmen ihn ganz einfach. (db)

 

Lesen Sie den ausführlichen Bericht im aktuellen Zolliker Bote vom 5. Juli 2013.

 

 

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