Amtliches Publikationsorgan der Gemeinde Zollikon

Donnerstag, 28. August 2014

Der Chramschopf braucht Unterstützung

Viele Samstage im Jahr stehen freiwillige Helferinnen und Helfer des Chramschopfs im Gerenhaus im Zollikerberg und sorgen dafür, dass der Gebrauchtwarenladen gut läuft. Nun gibt es Engpässe. Die Arbeit lastet auf zu wenigen Schultern. Ein Gespräch mit Vereinspräsidentin Rosemarie Zambelli.

 

Rosemarie Zambelli, der Chramschopf ist dieses Jahr 44 Jahre alt geworden. Das wäre eigentlich ein Grund zum Feiern, doch es plagen Sie Sorgen?

Nicht nur ich mache mir Sorgen, auch alle Abteilungsleiterinnen und -leiter des Chramschopfes mit mir. Wir sind zu wenige Leute für unsere Arbeit,  die Last wird für die Einzelnen zu gross.

 

Auf ihrer Homepage ist zu lesen, dass der Chramschopf 150 Aktivmitglieder zählt. Wo liegt das Problem?

Die Rechnung ist einfach. Zwischen Sommerferien und Weihnachten ist der Chramschopf 14 Samstage offen. Um die Arbeit gut erledigen zu können, braucht es pro Samstag mindestens 35 Leute vor Ort. Das ergibt 490 Ganztageseinsätze – für jedes Aktivmitglied also drei bis vier. In der heutigen Zeit, in der am Wochenende viel los ist, sind dies für Freiwilligenarbeit bereits viele. Die Einsatzpläne zu erstellen ist jeweils eine knifflige Arbeit!

Doch nun haben wir je länger desto häufiger ein zusätzliches Problem: Viele unserer Aktivmitglieder sind gemeinsam mit dem Chramschopf älter geworden. Einen ganzen Tag im Einsatz zu stehen, ist anstrengend. Besonders, weil „stehen“ hier wörtlich gemeint ist. Gerne möchten viele auf einen halben Tag reduzieren.

 

Man steht den ganzen Tag? Wie muss ich mir einen Einsatz im Chramschopf vorstellen?

Der Tag ist zweigeteilt, am Morgen wird vorbereitet, am Nachmittag verkauft und aufgeräumt. Der Einsatz beginnt um neun. Jeder hat seine zugeteilte Arbeit.

Ab zehn Uhr fährt Wagen um Wagen vor und bringt Ware – viele Leute aus der Umgebung schätzen es sehr, dass sie all die Sachen , die sie nicht mehr brauchen, zu uns bringen können und so die Gewissheit haben, dass diese Dinge nicht bloss weiter gebraucht werden, sondern der Erlös auch einem guten Zweck zu Gute kommt.

Es gilt also, die neu eintreffende Ware anzunehmen und der richtigen Abteilung zuzuordnen. Jede Abteilung legt dann für sich die Verkaufspreise fest und stellt die neue und alte Ware für den nachmittäglichen Verkauf bereit.

 

Wenn ich mich nun für eine Mitarbeit im Chramschopf interessieren würde, welche Bedingungen müsste ich erfüllen?

Wir freuen uns über jede Anmeldung. Wir brauchen Hilfe.  Und so sind wir auch punkto  Mindesteinsätze sehr flexibel geworden. Freude an der Arbeit ist aber wohl schon Voraussetzung. Neue verbringen meist einen Schnuppersamstag im Chramschopf und sehen dann gleich, ob ihnen diese Art von Freiwilligenarbeit auch entspricht. Wer länger als einen Samstag dabei ist, bleibt aus Erfahrung für immer. Es geht ja bei uns nicht einzig ums Geldsammeln für Bedürftige, es geht auch um unsere Kameradschaft.

 

Nächste Woche steht das Herbstfest bevor. Ein Highlight  für den Chramschopf?

Ja, absolut. Hier stehen die Kameradschaft und das Dorfleben an erster Stelle. Dieses Jahr feiern wir ein Jubiläum, ist es doch bereits das 25. Mal, dass wir gemeinsam mit dem Feuerwehrverein Zollikon dieses Fest durchführen. Die Bibliothek Zollikerberg wird dieses Jahr gleichzeitig ausnahmsweise von 14 bis 18 Uhr offen haben.

Es ist eigentlich ein idealer Samstag, um sich bei Interesse den Chramschopf genauer anzusehen – ausnahmsweise ist er bereits um 11 Uhr  geöffnet und die Festwirtschaft der Feuerwehr lädt zusätzlich zum Verweilen ein. (db)

 

Freitag, 29. August 2014

Das Werk Rolf Brems lebt weiter - auch in Zollikon

Die lebensnahen Bronzeskulpturen des Schweizer Bildhauers Rolf Brem stehen auf vielen öffentlichen Plätzen der Schweiz. Seit kurzem ist auch in Zollikon ein Werk des dieses Jahr 88-jährig verstorbenen Künstlers zu bewundern.

 

In Gedenken an seinen langjährigen Freund erwarb Immobilienunternehmer Alfred Meili die Statue «Pilger mit Hund» und liess sie vor seinem Unternehmen an der Seestrasse in Zollikon aufstellen. In Anwesenheit seiner Mitarbeitenden und des Sohnes des Künstlers, Louis Brem, lud der Zolliker anfangs Woche zur feierlichen Einweihung der Statue.

Berühmt geworden ist der 1926 in Luzern geborene Bildhauer Rolf Brem besonders durch die Weltausstellung 1992 in Sevilla, an der er mit 136 seiner Porträtköpfe vertreten war. Die Skulptur des Pilgers mit dem Hund hatte der Bildhauer vor 26 Jahren für den Neubau des Verwaltungsgebäudes der Elektrizitätswerke Nidwalden geschaffen, erzählte Louis Brem im Rahmen der Einweihung, seither stehe sie in Stans in Oberdorf. Dass der Pilger nun auch seinen Weg nach Zollikon gefunden hat, erfülle ihn mit Stolz, sagte Alfred Meili und sinnierte im Anblick der bronzenen Skulptur, was diese für ihn ausstrahlt: «Ein Mann voller Kraft und Selbstvertrauen, der sein Zuhause verlassen hat, um die Welt zu entdecken. Einer, der Neues anpacken und erfahren will, der sich auf neue Herausforderungen freut.» Was sein Vater beim Erschaffen der Skulptur empfunden habe, wisse er zwar nicht, bei jedem Werk, das dieser aber erstellte, habe er unglaublich viel gelernt, sagte Louis Brem. «Mein Vater ging mit offenen Augen durch die Welt, registrierte jedes noch so kleine Detail und lehrte mich das Betrachten und das Sehen.» Die Menschen habe er stets mit grosser Neugier angeschaut und ihre Schönheit festgehalten.

 

Vom Gips zur Bronze

Mit zahlreichen Anekdoten aus dem Atelier seines Vater, welches Rolf Brem bereits 1957 neben der Villa St. Charles-Hall in Meggen am Vierwaldstättersee einrichtete, gewährte Louis Brem Einblick in das Leben und Wirken des verstorbenen Künstlers, der zahlreiche prominente Persönlichkeiten aus Literatur, Kunst, Staat und Kirche porträtierte und verewigte. Für eine mannshohe Statue, wie sie nun in Zollikon steht, brauche ein Bildhauer mehrere Monate, erzählte er, der Entstehungsprozess von der Gipsskulptur bis zur fertigen Bronzeskulptur sei aufwendig und komplex.

An der Gedenkfeier des im April verstorbenen Künstlers zitierte die Luzerner Stadträtin Ursula Stämmer den Schriftsteller Max Ernst, schrieb die Neue Luzerner Zeitung. Die Skulptur sei «die einfachste, urtümlichste Kunst. Sie entsteht in einer Umarmung mit zwei Händen – wie in der Liebe». Genauso habe Rolf Brem seine Werke geschaffen und damit vielen Menschen in Luzern und anderswo «Freude bereitet». Anderswo, das ist seit kurzem auch in Zollikon, wo der Pilger und sein Hund an der Seestrasse 99a Freude bereiten werden, wem immer sie auch begegnen. (mmw)

 

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Freitag, 29. August 2014

Im Banne der Orgelmusik

Oren Kirschenbaum, seit fünf Jahren Organist der evangelischen Kirche Zollikon, muss gehen, weil seine Arbeitsbewilligung nicht verlängert wurde. Bei seinem Abschiedskonzert letzten Sonntag überraschten ihn die Zolliker mit einer vollen Kirche und einer Standing Ovation. Wer ist Oren Kirschenbaum?

 

Die Orgelwerke Johann Sebastian Bachs sind für Oren Kirschenbaum das Grösste überhaupt. Als er zum ersten Mal Bach hörte, musste er aus tiefstem Herzen weinen, so sehr ergriffen ihn die Klänge. Dabei war er gerade erst fünf geworden. Sein Vater hatte ihm die Musikkassette geschenkt.

Doch natürlich war das Geschenk kein Zufall. Die Musik liegt in der Familie. Oren Kirschenbaums Familie väterlicherseits stammt aus Berlin. Seine Grossmutter war da Pianistin und hat Abend für Abend Stummfilme live auf dem Flügel begleitet, bis die NSDAP 1933 an die Macht kam. Sein Vater, 1925 geboren – Oren ist sein jüngstes Kind aus zweiter Ehe – überlebte zusammen mit seinem Bruder und floh über Wien und Sloweniennach Italien und von da in die Schweiz. Nach einem Aufenthalt im Sortierungslager in Rothrist besuchte er in Vevey eine Landwirtschaftsschule. Nach Kriegsende reiste er von Barcelona aus mit dem Schiff nach Israel.

«Auf der ganzen Reise», erzählt Oren Kirschenbaum, «wurden die Kinder in allen Fächern unterrichtet.  Und da war der russische Pianist Boris Jochwedsson, der die Liebe meines Vaters zur Musik so sehr zu prägen vermochte, dass er sich, sobald es seine finanziellen Mittel in Israel zuliessen, mit Langspielplatten eindeckte und sich ein Klavier kaufte.»

In seiner neuen Heimat arbeitete Oren Kirschenbaums Vater als Garten-Architekt, doch die Musik blieb seine Leidenschaft, die er in seine Familie trug. Als Oren fünf war, begann sein älterer Bruder auf Wunsch des Vaters mit dem Klavierunterricht. Seine Begeisterung hielt sich aber in  Grenzen, er mochte nicht üben. Doch Oren war fasziniert. «Ich erinnere mich nicht genau», sagt er, «doch erzählt man mir, ich sei plötzlich am Klavier gesessen und hätte die Stücke meines Bruders nach Gehör gespielt.»

 

Keine Lust auf Unterricht

Gerne hätten ihn seine Eltern gefördert und in den Klavierunterricht geschickt. Doch das wollte er nicht und setzte sich durch. «Ich hatte keine Lust auf Lehrer», sagt er, «ich wollte einfach für mich spielen und improvisieren.» So war er immer. Und ist es noch. Er macht nur, was er will. Als er dann mit neun Jahren doch mit dem Klavierunterricht begann, gab es oft Probleme: Er wollte nicht bei einfachen Stücken beginnen und immer Schwierigeres lernen, sondern nur spielen, was ihm gefiel, egal, wie leicht oder schwierig das war. Und Noten interessierten ihn lange ganz und gar nicht «Erst als ich merkte, dass ich ohne Noten die Werke von Bach nicht richtig übers Gehör erfassen konnte, war ich motiviert, mir diese nun anzueignen.»  So war er stets ein guter, doch für seine Umwelt auch ein schwieriger Schüler. Stets wollte er selbst bestimmen, wie sein Weg aussieht und sich nichts aufzwingen lassen. Er konnte es sich erlauben. Er war gut.

Nach dem Musikgymnasium in Tel Aviv rief das Militär. Da muss jeder gesunde, junge Israeli für drei Jahre hin, ohne Ausnahme. Doch für gute Musiker gibt es einen Sonderstatus: Bestehen sie die geforderte Prüfung, bekommen sie einen militärischen Halbtages-Bürojob, der ihnen genug Zeit lässt, die erworbenen instrumentalen Fertigkeiten beizubehalten. Es war für ihn keine Frage, dass er diese bestehen würde. Und nachher in Tel Aviv Musik studieren würde.

Das tat er. Und zwar auf sein Gesuch hin Orgel im Hauptfach – mit der Sondergenehmigung des obersten Musikdirektors und gegen alle Usancen. Oren Kirschenbaum dankte es ihm, in dem er sein Bachelor-Studium mit «summa cum laude» abschloss.

Für das Aufbaustudium kam er im August 2006 nach Basel, an die Schola Cantorum Basiliensis. Inzwischen hat er auch sein Masterstudium mit Auszeichnung abgeschlossen. Zurzeit macht er an der Zürcher Hochschule der Künste seinen zweiten Master als Tonmeister. Drei Stipendien haben ihn während seiner Ausbildung unterstützt, doch hat er nebenbei stets auch gearbeitet – seit fünf Jahren an einer Fünfzigprozentstelle als Organist in Zollikon.

 

Zollikon war ein Glücksfall

Die Arbeit war bereichernd, sie machte Spass. Gerne erlaubte ihm die Kirchenpflege, seine Mitstudierenden für einen Solopart in der Kirche mitzubringen. Und dass die Orgel-Renovation ausgerechnet in seine Zeit fiel, war für ihn ein Glück. Die Kirchenpflege hätte sich dazu wohl kaum einen leidenschaftlicheren Orgelspezialisten erträumen können. «Dem liturgischen Orgelspiel gehört mein Herz», sagt Oren Kirschenbaum, «es erstaunt mich nicht, dass ich Organist geworden bin, denn dabei kann ich genau so improvisieren, wie ich es als Kind so gerne getan habe.»

Damit ist nun trotz gegenseitigem Bedauern Schluss. Als Israeli, einem sogenannten Drittländer, war es für ihn nie einfach mit der Aufenthalts- und Arbeitsbewilligung. Während die Basler Behörden ihm seinen Nebenjob früher gerade noch als legal durchliessen, taxierten die Zürcher Behörden diesen als widerrechtlich ein. Zu viele Arbeitsstunden für einen Studenten, zu wenige Arbeitsstunden als Nichtstudierender!

Einmal hatten ihm die Behörden seine Bewilligung für seinen studentischen Nebenjob verlängert, doch ein zweites Mal ging das nun nicht mehr. Noch macht er sich nicht zu viele Sorgen. Seine Ersparnisse ermöglichen es ihm, sein Studium als Tonmeister in Zürich zu vollenden. Jobs bis zu 15 Stunden pro Woche sind ihm auch noch erlaubt. Vielleicht kann er sich noch etwas dazu verdienen. Er braucht nicht viel. Dann wird er weitersehen.

«Nach Irsrael zurück zu gehen ist keine Option» sagt er bestimmt, «nun bin ich schon zweiunddreissig. Es wird bald Zeit, mir ernsthaft Gedanken über die Zukunft zu machen und – so hoffe ich – eine Familie zu gründen. Dafür ist Israel zu unsicher, zu teuer, politisch nicht auf meiner Linie und auch kulturell für mich wenig vielversprechend.»

«Es ist ein trauriger Abschied», sagte Oren Kirschenbaum nach dem letzten Stück des Abschiedskonzertes, „«doch die letzten Töne sollen fröhlich sein.» Und er spielte als erste Zugabe die Militär-Polonaise Frédéric Chopins und zauberte den Zuhörern damit ein Schmunzeln auf die Gesichter, denn sie spürten:  «Nein, um Oren Kirschenbaum müssen wir uns trotz des unfreiwilligen Abschieds keine Sorgen machen. Er wird die Zukunft packen!» (db)

 

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Donnerstag, 28. August 2014

Der Chramschopf braucht Unterstützung

Viele Samstage im Jahr stehen freiwillige Helferinnen und Helfer des Chramschopfs im Gerenhaus im Zollikerberg und sorgen dafür, dass der Gebrauchtwarenladen gut läuft. Nun gibt es Engpässe. Die Arbeit lastet auf zu wenigen Schultern. Ein Gespräch mit Vereinspräsidentin Rosemarie Zambelli.

 

Rosemarie Zambelli, der Chramschopf ist dieses Jahr 44 Jahre alt geworden. Das wäre eigentlich ein Grund zum Feiern, doch es plagen Sie Sorgen?

Nicht nur ich mache mir Sorgen, auch alle Abteilungsleiterinnen und -leiter des Chramschopfes mit mir. Wir sind zu wenige Leute für unsere Arbeit,  die Last wird für die Einzelnen zu gross.

 

Auf ihrer Homepage ist zu lesen, dass der Chramschopf 150 Aktivmitglieder zählt. Wo liegt das Problem?

Die Rechnung ist einfach. Zwischen Sommerferien und Weihnachten ist der Chramschopf 14 Samstage offen. Um die Arbeit gut erledigen zu können, braucht es pro Samstag mindestens 35 Leute vor Ort. Das ergibt 490 Ganztageseinsätze – für jedes Aktivmitglied also drei bis vier. In der heutigen Zeit, in der am Wochenende viel los ist, sind dies für Freiwilligenarbeit bereits viele. Die Einsatzpläne zu erstellen ist jeweils eine knifflige Arbeit!

Doch nun haben wir je länger desto häufiger ein zusätzliches Problem: Viele unserer Aktivmitglieder sind gemeinsam mit dem Chramschopf älter geworden. Einen ganzen Tag im Einsatz zu stehen, ist anstrengend. Besonders, weil „stehen“ hier wörtlich gemeint ist. Gerne möchten viele auf einen halben Tag reduzieren.

 

Man steht den ganzen Tag? Wie muss ich mir einen Einsatz im Chramschopf vorstellen?

Der Tag ist zweigeteilt, am Morgen wird vorbereitet, am Nachmittag verkauft und aufgeräumt. Der Einsatz beginnt um neun. Jeder hat seine zugeteilte Arbeit.

Ab zehn Uhr fährt Wagen um Wagen vor und bringt Ware – viele Leute aus der Umgebung schätzen es sehr, dass sie all die Sachen , die sie nicht mehr brauchen, zu uns bringen können und so die Gewissheit haben, dass diese Dinge nicht bloss weiter gebraucht werden, sondern der Erlös auch einem guten Zweck zu Gute kommt.

Es gilt also, die neu eintreffende Ware anzunehmen und der richtigen Abteilung zuzuordnen. Jede Abteilung legt dann für sich die Verkaufspreise fest und stellt die neue und alte Ware für den nachmittäglichen Verkauf bereit.

 

Wenn ich mich nun für eine Mitarbeit im Chramschopf interessieren würde, welche Bedingungen müsste ich erfüllen?

Wir freuen uns über jede Anmeldung. Wir brauchen Hilfe.  Und so sind wir auch punkto  Mindesteinsätze sehr flexibel geworden. Freude an der Arbeit ist aber wohl schon Voraussetzung. Neue verbringen meist einen Schnuppersamstag im Chramschopf und sehen dann gleich, ob ihnen diese Art von Freiwilligenarbeit auch entspricht. Wer länger als einen Samstag dabei ist, bleibt aus Erfahrung für immer. Es geht ja bei uns nicht einzig ums Geldsammeln für Bedürftige, es geht auch um unsere Kameradschaft.

 

Nächste Woche steht das Herbstfest bevor. Ein Highlight  für den Chramschopf?

Ja, absolut. Hier stehen die Kameradschaft und das Dorfleben an erster Stelle. Dieses Jahr feiern wir ein Jubiläum, ist es doch bereits das 25. Mal, dass wir gemeinsam mit dem Feuerwehrverein Zollikon dieses Fest durchführen. Die Bibliothek Zollikerberg wird dieses Jahr gleichzeitig ausnahmsweise von 14 bis 18 Uhr offen haben.

Es ist eigentlich ein idealer Samstag, um sich bei Interesse den Chramschopf genauer anzusehen – ausnahmsweise ist er bereits um 11 Uhr  geöffnet und die Festwirtschaft der Feuerwehr lädt zusätzlich zum Verweilen ein. (db)

 

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Küchenwerkstatt/